Es ist ein nicht enden wollender Hochsommer. Was gäbe man für ein bisschen Kühle? Wir hätten einen Tipp mit erfrischenden 12 Grad! Und dies Sommer wie Winter.
Fast 40 ProHof-Mitglieder kamen der Einladung zur Besichtigung des Friedrich-Wilhelm-Stollen in Lichtenberg sehr gerne nach und waren einmal mehr vom Ehrenamt begeistert. Denn genau dieses ermöglicht es, dass der Stollen überhaupt begangen werden kann. In unzähligen Stunden wurden Zentimeter um Zentimeter Steine abgetragen, Wände gestützt und so mittlerweile 250 Meter des mehr als 1.000 Meter langen Stollens für Besucher freigegeben. Welch faszinierende Farbenvielfalt sich einem tief unter der Erde erschließt und dort, wo Licht einfällt, erfreuen Moose und Flechten und auch Farne.
Die Führung im Stollen wird durch Menschen mit ganz viel Herzblut durchgeführt, angereichert mit Wissen rund um die Geologie und der Freude, ihr Wissen an andere weiterzugeben. Angesteckt wurden sie bestimmt durch den Universalgelehrten Alexander von Humboldt, ohne den dieses Bergwerk gar nicht existieren würde. Das heutige Baudenkmal ist das einzige weltweit, das Alexander von Humboldt 1793/1794 gründete. Anke Bogler
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Ein Teil der ProHof-Mitglieder mit den drei kompetenten Führern, die mit viel Herzblut ihr Wissen weitergegeben haben: Hans Sahrhage (dritter von rechts), Ute Fiedler (dritte von links) Helmut Welte (links)
Führungen
Die Septemberführungen im Überblick:
1, 6., 8., 12., 13., 19., 20., 26. und 27. Setemberg immer um 11, 13 und 15 Uhr
Anmeldung unter www.friedrich-wilhelm-stollen.de unbedingt erforderlich.

