
ProHof hat heuer die zweite Stadtmeisterschaft im Preisschafkopf ausgerichtet. In einer Zeitspanne von rund vier Monaten mit 17 Spielterminen wurde in unterschiedlichen Lokalitäten das Turnier durchgeführt und nicht selten war zu hören „Da war ich ja noch nie, da isses fei aa schee!“ Von der Schützenhalle über die Marinekameradschaft, zwei Fußballvereine, der Meinel Bas, auch im Logenraum im Kreuzstein, der Studentenkneipe, beim Griechen und im Billardschuppen „Magic 8“ – die Palette der Spielstätten ist bunt! Im zweiten Jahr gab es bereits Stammspieler, aber auch Neuzugänge, und zum zweiten Mal ist die Stadtmeisterin eine Frau: heuer die 30-jährige Gymnasiallehrerin Ann-Kathrin Liebl und zweifache junge Mutter, im letzten Jahr Karin Troßmann, die mit Familienschafkopf groß geworden ist. Es gab weder ein zu fein, noch ein zu klein, weder zu alt (89-jährige spielt im vordersten Feld mit), noch zu jung (Studenten der Hof-University in der Gaststätte „Zur Auszeit“ waren auch dabei). Und wichtig: Nicht der Kampf, sondern die gute Atmosphäre war ausschlaggebend. Mit der Preisverleihung von 500 Euro für die Erstplatzierte, 300 Euro für den Zweitplatzierten und 150 Euro für den Drittplatzierten wurde die ausdauernde Spielfreude mit namhaften Beträgen honoriert. Schon heute dürfen sich alle Schafkopfbegeisterten und solche, die es noch werden wollen, auf die dritte ProHof-Schafkopfmeisterschaft 2027 freuen. Denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Dank an Tanja Hering und Kuno Höhne, die das Turnier vorbereitet und hervorragend begleitet haben. Anke Bogler
Abschlussveranstaltung
In einer Abschlussveranstaltung soll noch einmal das diesjährige Turnier reflektiert und Verbesserungsvorschläge durchgesprochen werden und zwar am 17. September um 18.30 Uhr im Postsportheim in der Ossecker Straße. Bei diesem Termin werden noch Sachpreise an Gewinner übergeben.
